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supporting craft brewersCheers und herzlichen willkommen auf unserem Ratgeberportal rund um das Thema Craft Beer. Wir sind zwei Jungs aus Bayern, die dem Mythos dieses Biertrends auf die Spur kommen möchten. Was wir dabei für Erfahrungen sammeln, erfährst du in unserem Blog.

Du kannst dich auf dieser Seite ausführlich mit handwerklich gebrauten Bieren beschäftigen, Testberichte lesen, und über unsere Partnershops auch Craft Beer kaufen.

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Zu den besten Craft Beers

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Craft Beer: Definition (Was ist Craft Beer eigentlich?)

craft beer aus aller welt

Foto: Amazon (Partnerprogramm)

Wörtlich bedeutet der neue Biertrend schlicht „handwerklich gebrautes Bier„. Natürlich ist das nur eine ungenügende Definition. Näher erläutert, handelt es sich hier um Biere, die von einem lokalen Bierbrauer in überschaubarer Stückzahl und unabhängig von großen Getränkekonzernen gebraut wurden. Von der Aussage der kleinen Menge sollte sich der geneigte Bierfan jedoch nicht verwirren lassen. Der regelmäßige Bierausstoß einer Craftbeer-Brauerei ist äquivalent einer normalen Industriebrauerei. Entscheidend ist, dass Konzerne an einer Craftbeer-Brauerei höchstens Anteil von 25 Prozent besitzen dürfen. Entgegen einiger Fachzeitschriften ist es also unabhängig davon, ob eine Brauerei eher groß oder klein ist. Jeder gute Bierbrauer, der auf seine Unabhängigkeit bedacht ist, kann „Craft Beer“ brauen und als solches vertreiben.

Knackpunkt einer Craft Beer Sorte ist die Einzigartigkeit, durch die sich das Bier von anderen Sorten abheben soll. Ob es dann nun eher schwach oder stark hopfig gebraut ist, spielt keine Rolle. Der Brauer muss in der Lage sein ein eigenständiges, individuelles Bier herzustellen. Es handelt sich demnach ferner um Spezialitätenbiere mit eigener Note. Doch nicht nur das Produkt selbst muss sich von der Konkurrenz abheben. Im Zuge moderner Marketingmöglichkeiten versuchen sich viele Craftbeer-Brauereien an eigenen Werbeslogans, Logos oder Geschäftsideen, um den Kunden mit dem einzigartigen Bier zu erreichen. Ein Craft Beer ist demnach nicht mit einem Bier von der Stange zu verwechseln, mit dem schnell der Durst gelöscht wird. Kräftige Aromen, eigenständige Geschmackssorten und einprägsame Nuancen sollen den Geschmack eines solchen Bieres ausmachen. (mehr zur Frage der Definition)

Video-Empfehlung: Was ist Craft Beer?


Diese Craft Beer Sorten solltest du kennen

Da jede Brauerei ihrem Bier eine eigene individuelle Note aufdrückt und es inzwischen eine Unzahl an guten Biermarken gibt, fällt es schwer eine Auswahl einzugrenzen. Aufgrund dessen wird an dieser Stelle nur ein Überblick über die wichtigsten Sorten erfolgen, die Bierfreunde einmal gehört haben sollten. Eine einzelne Markenvorstellung würde sonsten den Rahmen sprengen.

Alle Sorten im Store

Ale (Pale Ale, Indian Pale Ale / IPA)

hopfenstopfer craft beer

Foto: Amazon (Partnerprogramm)

Die prominenteste Craftbier Sorte ist zweifelsohne das Ale. Dieses mit obergäriger Hefe gebraut Bier hat seinen Ursprung im Spätmittelalter Englands. Seitdem gilt für die Engländer das Ale als Inbegriff englischen Biers. Das Ale ist allgemein etwas stärker alkoholisiert als ein normales Lagerbier. Das liegt besonders darin, dass es wesentlich kürzer, bei niedrigeren Temperaturen gärt. Der Sud eines Ales gärt ungefähr im Bereich von 10 °C bis 25 °C. Natürlich ist das Ale auch sehr prominent in den USA. Es fand seinen Weg während der kolonialen Ausbreitung des Vereinigten Königreichs in die Karibik, damaligen ersten US-Staaten und die australische Kolonie. Mit Beginn der Industrialisierung Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelten dann die einzelnen Kolonien und Staaten ihre eigenen Ale-Brautraditionen. Diese lokale Vielfalt und Brautradition mündete dann in eine unüberschaubare Zahl an Ale-Sorten. Besonders beliebt sind das britische India Pale Ale und das US-amerikanische (Double) Pale Ale.

Zu den Pale Ales Zu den IPAs

Experimentelle Biere (Gewürz- und Fruchtbiere)

fruchtbier craft beer

Foto: Amazon (Partnerprogramm)

Weniger puristisch und minimalistisch geht es da bei den Gewürz- und Fruchtbieren zu. Entgegen der allgemeinen Tradition oder dem Deutschen Reinheitsgebot, nur grundlegendste Rohstoffe zum Brauen zu verwenden, wird bei dieser Sorte stark experimentiert. Gewürze, Früchte und Aromen werden experimentell dem Biersud beigemischt. So gibt es Gewürzbiere, die nach Zimt und Nüssen oder eher wie eine hopfige Fruchtlimonade schmecken. In der Vergangenheit wurde sogar mit berauschenden und teils gefährlichen Stoffen wie Thujon/Wermut (halluzinogener Wirkstoff in Absinth) und Stechapfelsaft gebraut. Langfristig etabliert haben sich jedoch bekannte aromatische Gewürze und Genussmittel wie Schokolade, Zimt, Nüsse und Ingwer. Viele Gewürzbiere werden aufgewärmt oder sogar heiß genossen, wodurch sich die würzigen und herben Geschmacksstoffe der Zusätze und ein wohlig-warmes Gefühl besonders gut entfalten. Im Gegensatz zum aromatisch-bekömmlichen Gewürzbier ist das verwandte Fruchtbier eher ein süßsaures Getränk, das nicht selten auf Weizenbasis gebraut wird. Namensgebend sind bei dieser Biersorte die Vorliebe roter und gelber Früchte wie Kirschen, Pfirsichen, Äpfeln, Himbeeren und Birnen. Seinen Ursprung hat dieser spritzig-fruchtige Biergenuss übrigens im Nachbarland Belgien.

Zu den Experimentals

Bockbiere / Starkbiere

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Foto: Amazon (Partnerprogramm)

Für seine kräftige, berauschende Wirkung ist besonders das Bockbier bekannt und beliebt. Das saisonale Starkbier gibt es in Frühsommer und Wintervarianten, als helles wie auch dunkles Bier und sogar Hefebier. Viele Bockbiere haben gemein, dass sie recht schwer, süßlich, gar honigartig und karamellig schmecken. Bockbier besitzt aufgrund seines geringeren Wassergehalts und der dickflüssigen Maische beim Brauen seinen relativ hohen Alkoholgehalt. Dieser hohe Gehalt hat sogar einen historischen Hintergrund. Das beliebte Bier sollte aus seiner Herkunftsstadt Einbeck in weite Teile Europas exportiert werden. Ergo wurde aufgrund mangelnder Alternativen im Hochmittelalter ein Bier mit besonders hoher Stammwürze gebraut, das kräftig schmeckte und sich lange hielt, um es transportieren zu können.

Zu den Weizen-Bockbieren Zu den Bockbieren

Zwicklbier

Weniger bekannt, aber dennoch unglaublich beliebt unter Kennern ist das Zwicklbier, auch bekannt als Kellerbier. Der humoristisch anmutende Name leitet sich von dem Gebrauch des „Zwickelns“ direkt vom Zapfhahn (Zwickelhahn) ab, an dem die Bierbrauer zuvor Proben des Bieres im Keller nahmen. Beim Kellerbier handelt es sich um ein leichtes, trübes Vollbier, mit angenehm malziger Note und einem sehr geringen Kohlensäuregehalt. Seinen Ursprung hat das Zwickelbier in Nordbayern und Franken. Da hier eines besonders starke Bierbrautradition vorherrschte, war es allein dem vorstehenden Braumeister gestattet das süffige Bier zu zwickeln. Zwickelbier eignet sich besonders als extrem geschmackvoller Durstlöscher, da es natürlich fruchtig-süß und besonders süffig schmeckt.

Zum Kellerbier (Zwickl)

Pilsener, Lager („Helles“)

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Foto: Amazon (Partnerprogramm)

Ironischerweise sind die beiden heutzutage verbreitetsten Biersorten Pilsener & Lager noch recht junge Vertreter der Bierkultur in Deutschland. Denn ihren eigentlichen Ursprung haben die beiden Sorten in der tschechischen Stadt Pilsen. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts fassten diese Biersorten in Deutschland in den Großstädten Fuß. Heutzutage gehört das Pils zur bundesweit beliebtesten Brausorte. Da das untergärige Lager im Gegensatz zum obergärigen Ale besonders lang gelagert werden muss, kann es als Antagonist zu dieser Biersorte angesehen werden. Pils und Lager haben meist einen Alkoholgehalt von 3 – 5 Vol %. Inzwischen wurde es auch von den Craft-Brauern für sich entdeckt und beschert der Standardsorte ebenfalls einen Platz in der Craft Beer Kultur.

Zum Pils Zu den Lagerbieren

Porter, Stout

porter

Foto: Amazon (Partnerprogramm)

Ein weiterer nennenswerter Vertreter ist das Porter. Das tiefdunkle Bier schmeckt aufgrund kräftiger Röstmalze sehr süß und stark malzig. Ähnlich dem Pils hat es meistens einen Alkoholgehalt von ungefähr 5 Vol %. Auch bei dieser Sorte hatten, ähnlich dem Ale, die Engländer besonders ihre Finger im Spiel. England mit seinen vielen Küsten- und Koloniestädten brauchte im 18. und 19. Jahrhundert ein wohlschmeckendes Getränk mit dem die schwer tragenden Hafenarbeiter (Port – engl. der Hafen) seinen Durst stillen konnte. Ein Abkömmling des Porters ist das herzhafte Stout. Das Stoutbier schmeckt etwas würziger, voller und kräftiger als das normale Porter und wird gern zu deftigen Speisen genossen.

Zu den Porters Zu den Stouts

 


Die Ursprünge des Craft Beer Trends und Ergründung der großen Beliebtheit der individuellen Braukunst

Sucht der geneigte Bierkenner nach den Ursprüngen für diesen Biertrend, können Quellen sowohl in Europa als auch den USA ausgemacht werden. Während in unserem Nachbarland Tschechien schon seit Jahrhunderten eine ähnliche Bierkultur wie in Deutschland gepflegt wird, gibt es ähnliche Hintergründe in England. Denn das typische Pale Ale, das die meisten wohl aus den USA kennen, kommt eigentlich aus England. Viele assoziieren dabei das fruchtige Standard Pale Ale mit leichten US-amerikanischen Craftbier. Jedoch stammt diese fruchtig-hopfige Biersorte wie erwähnt ursprünglich als Indisches Pale Ale aus England. Dennoch hat besonders die US-amerikanische Brauer-Vereinigung mit der Prägung des Grundbegriffs und der internationalen Vermarktung für eine nachhaltige Etablierung und Beliebtheit dieser Bierart gesorgt. Doch zurück nach Europa. Craft Brewer in Tschechien sind besonders dafür bekannt trotz industrieller Möglichkeiten, wie sie die Pilsner Urquellbrauerei besitzt, traditionell zu Brauen und die abweichenden Pilssorten in Holzfässern zu lagern. Obwohl es sich um die gleiche Brauart handelt, schmeckt dann jedes Pils für sich anders. Der Urgedanke eines ordentlichen Craft Beers ist in Europa ergo im Grunde bereits Jahrhunderte alt.

craft bier brauerei

Foto: Rolf Wenkel / pixelio.de

In den letzten Jahren erfreute sich „Craft Beer“ immer größerer Beliebtheit. Doch, woran liegt das? In den letzten Jahren haben die Craftbeer Brauer ihr Potential letztlich voll erkannt und vermarkten ihre individuellen Biersorten ähnlich gut, wie das etablierte Brauereien bereits machen. Spätestens seit 2013 ist die alternative Brauart durch viele Bierfestivals wie der Berliner Biermeile in aller Munde. Entgegen dem eigentlichen Urgedanken als unabhängiger Bierbrauer spezielle Biersorten zu brauen, wittern natürlich die großen Bierkonzerne ihre Chancen aus dem Trend Profit zu schlagen.

Die ersten größeren Bierunternehmen, die das Potenzial von Craft Beer als Großunternehmen erkannten, waren das Hamburger Ratsheern Bier und die Radeberger-Gruppe. Die Ratsherrn-Brauerei veranlasste bereits 2012 Craft Beer Days und bot damit eine erste große Plattform für Craftbeer-Kenner in Deutschland. Inzwischen sind viele weitere namhafte Biermarken auf den Craftbeer-Zug aufgesprungen. Störtebeker-Bier, Bitburger (Versuchsbrauerei), Holsten Brauerei, Weihenstephan, Maisel & Friends, Riedenburger Brauhaus und Schönramer sind da nur einige Beispiele bekannter Brauereien.

hopfen

Foto: kladu / pixelio.de

Besonders fällt dabei auf, dass die meisten Brauereien auf Exklusivität bei den Flaschen verzichten. Zwar werden farbenfrohe und verspielte Etiketten verwendet, großartig anders geformte Glasflaschen bilden jedoch die Seltenheit. Für die meisten Brauereien steht schlicht das Produkt im Vordergrund und weniger die Präsentation. Kleineren Brewern sind die schnellen Schritte der größeren Brauereien selbstverständlich ein Dorn im Auge. Oft werde mitunter zu Recht kritisiert, dass Großbrauereien keine „echten Craft Brewer“ sein können. Es stecke eine Marketingstrategie von Unternehmen dahinter, die aufgrund größerer Ressourcen stets Wissen, was auf dem Markt angesagt ist. Der Experimentiergeist und die Freude am Entdecken neuer Geschmacksrichtungen geht für viele Craft Brewer dabei verloren. Umso motivierter müssen kleinere Craft Brewer sein, individuelle Produkte zu brauen und sich nicht von dieser Entwicklung einschüchtern zu lassen, damit sich eine ausgeglichene Craftbeer-Kultur in Deutschland entwickeln kann. Die Etablierung der Craftbier Kultur in den letzten Jahren führte zusehends zu einem gestiegenen Ansehen der Braukultur, von der die Getränkeindustrie und der Verbraucher letztlich gleichermaßen stark profitieren.

Wo kann man Craft Beer kaufen?

Du stellst dir sicherlich die Frage, wo man Craft Beer kaufen kann. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Einzelne Getränkemärkte (insbesondere in Großstädten wie München, Berlin und Hamburg) haben Craft Beer im Sortiment. Vereinzelt gibt es sogar Märkte, die darauf spezialisiert sind. Auch der Großhandel (z. B. Metro) hat mittlerweile Craft Beer im Angebot. Sollte dir keine dieser Möglichkeiten zur Verfügung stehen, kannst du Craft Beer online kaufen. Wir verlinken von unseren Testberichten derzeit direkt auf Amazon, arbeiten jedoch auch an der Integration weiterer Shops, um Preisvergleiche zu ermöglichen. Andererseits sind viele Anbieter auch auf Amazon vertreten. Die Preise sind hier meist sehr gut.

Eine Problematik sind die teils hohen Versandkosten. Wenn du also Craft Beer online kaufen möchtest, berücksichtige folgenden Tipp: Bestelle entweder eines der vorhandenen Pakete oder stelle dir selbst ein Paket zusammen. Wir haben extra hierfür die Funktion „Mein Paket“ geschaffen. Du kannst dir also bei uns ein eigenes Craft Beer Paket zusammenstellen, und es dann zu Amazon übernehmen. Dort siehst du dann, ob alle Biere vom gleichen Anbieter versendet werden und kannst ggf. noch Anpassungen vornehmen. Reduziere deinen Warenkorb je nach Umfang auf ein bis zwei Anbieter, um die Versandkosten optimal zu gestalten.

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